Sicherheit im Netz
„Sicherheit im Netz“ konnte mehr Kenntnisse und Sicherheit bei Teilnehmern und Teilnehmerinnen vermitteln, um sich bei Betrugsversuchen besser wehren zu können. ©Foto: SEN HückelhovenDie Senioren Union Hückelhoven lud ihre Mitglieder und die der CDU sowie Interessierte ein zum Thema „Sicherheit im Netz - Betrugsvorbeugung und Schutz für Nutzer und Verbraucher“. Diese Veranstaltung wurde im Rahmen einer Themenreihe „Sicherheitspolitik“ durchgeführt.
Nahezu jeder macht inzwischen Erfahrungen mit kuriosen Anrufern, nicht selten aus international organisierten Callcentern, die Lebensumstände, Kontakt- und Bankdaten erfragen. Hacker arbeiten mit geradezu professionellen Methoden, mit gefälschten Mails, Kontaktschreiben von Unternehmen, Banken, Sparkassen, sodass Netznutzer kaum noch zwischen echten und gefälschten Mails, Anschreiben unterscheiden können. Selbst Verwaltungen, Banken, Kassen und Firmen werden mit diesen Betrugsmaschen konfrontiert. Abbuchungen durch Unbekannte, nicht selten aus dem Ausland, werden häufiger registriert, können nicht rückabgewickelt werden.
Aufgrund dieser Entwicklungen und zunehmenden Anfragen nach mehr Information luden wir Mitglieder und Interessierte in die Volksbank im Rheinland, nach Erkelenz ein. Das Thema „Sicherheit im Netz“ fand großes Interesse!
Roland Schlösser berichtete über reale Betrugsversuche und zeigte Methoden auf, wie Nutzer Betrug verhindern und ihre Konten schützen können. Jörg Greven informierte über Nutzung von Schließfächern und Sicherung von Inhalten. Mehr Sicherheit war das Ziel vieler Fragestellungen, die Teilnehmer einbrachten, zumal nach Hackerangriffen bei der Stadtverwaltung Heinsberg und kriminellen Aufbrüchen von Schließfächern in Gelsenkirchen!
Teilnehmer wiesen darauf hin, dass Information und Vorsorge nicht nur für ältere Menschen notwendig sind. Jeder ist aufgefordert, sich aktiv zu schützen, Betrugsmaschen zu erkennen bevor Betrug durchgeführt werden kann. Alle Generationen sind gefährdet, werden von Betrügern, Betrugsclans einbezogen. Junge Menschen sind besonders gefährdet, weil ihnen online immer mehr „günstige“ Kaufgeschäfte angeboten werden, die schnell zu Überschuldungen führen! Über die Nutzung privater Konten wird Geldwäsche eingeleitet, deren rechtliche Folgen die Kontoinhaber selbst tragen.
„Sicherheit im Netz“ konnte mehr Kenntnisse und Sicherheit bei Teilnehmern und Teilnehmerinnen vermitteln, um sich bei Betrugsversuchen besser wehren zu können. Dank für diesen gelungenen Informationsabend richtete Rita Zurmahr-Tabellion an die Herren F.Meurers, R.Schlösser und J.Greven, die die Volksbank im Rheinland kundenorientiert vertraten.